Don’t ask yourself what the world needs. Ask what makes you come alive and then go and do that. Because what the world needs is more people who have come alive.”

Howard Thurman (1899-1981), American author and Philosopher

In den vergangenen fünfzehn Jahren habe ich die Freude am Reisen für mich entdeckt. Seiher bin ich begeisterte Individual-Reisende. Ich liebe es, in fremde Kulturen einzutauchen, mit Menschen fremder Länder ins Gespräch zu kommen, neue Gerüche, Farben und Stimmen aufzunehmen. Gemeinsamkeiten zu entdecken, gänzlich Fremdes kennen und schätzen zu lernen. Meinen Horizont zu erweitern.

An diesen Orten fühle ich große Dankbarkeit und reines Glück. Das möchte ich Ihnen gerne weitergeben. Ich hoffe, Ihnen damit Lust darauf zu machen, mehr Glücksmomente in ihr Leben einzubauen.

Frühling und Sommer

Uzes

Südfrankreich im Frühling. Sanftes Licht und wohlige Wärme, provenzalische Märkte, der Duft von Mimosen, ein erstes Glas vin blanc auf der Cafe Terrasse.

In Uzes, dem wohl schönsten Dorf im Gard Provencal, auf der Terrasse des Les Terroirs sitzen, einen Aperitif trinken, beglückt dem Treiben auf dem Place aux Herbes zusehen.

An den Markttagen Tapenaden, Oliven, Käse und Pasteten verkosten, mit einem Arm voll Blumen weiterziehen. Durch das Dorf schlendern, in den kleinen Boutiquen stöbern, ein Leinenhemd in den verblassten Farben der Provence erstehen.

In einem wunderschönen B&B aus dem 18.Jhd. wohnen, im großen Garten frisch-und selbstgemachtes frühstücken, mit den charmanten Gastgebern plaudern, den Blick über die Terrassen auf die Weinberge der Uzege bis zum Mont Ventoux schweifen lassen.

Spüren wie das Herz weit wird, wie alle Sinne erwachen. Nicht mehr aufhören können zu lächeln.

Ile de Re

Erinnern Sie sich an den Film “Die Ferien des Monsieur Hulot”? Das Meisterwerk des französischen Regisseurs Jacques Tati.

So werden Sie sich fühlen. Wie in diesem Film.

In gemächlichem Tempo über die kleine Insel am Atlantik radeln, bei den Salzgärten Halt machen, unterwegs Muscheln essen, ein Glas Rose des Dunes trinken, in die Sonne blinzeln.

Einen Strohhut aufsetzen, leichte Leinenkleidung tragen und, nach der Radtour, an den Strand gehen. Dort im Schatten liegen, dösen, den Kindern beim Spielen zusehen, dann schwimmen gehen.

Am späten Nachmittag kehren Sie ins Hotel zurück, vielleicht ins “Le Vieux Creement”, www.levieuxcreement.com, in La Couarde sur Mer, im Herzen der ca. 40km langen Insel.

Dünen, endlos lange Sandstrände, hübsche kleine Yachthäfen, reine, frische Luft, eine Atmosphäre voller Charme und Esprit.

Ein Lebensgefühl ganz besonderer Art erfüllt alle ihre Sinne. Die sanfte Schönheit der kleinen Insel und französisches Savoir-vivre in höchster Vollendung.

Edinburgh

Edinburgh im Sommer, das Jazz und Blues Festival Ende Juli, www.edinburghjazzfestival.com und anschließend das Edinburgh Festival Fringe (The Fringe) www.edfringe.com sind ein Erlebnis der Sonderklasse.

Das Programm ist ein Quelle der Inspiration und bietet reinste Wonnen für alle Sinne.

Wenn Sie Glück haben erleben Sie Curt Stigers live in The Hub, einer spektakulären Location am Anfang der Royal Mile. Sie teilen sich den runden Tisch mit einer Gruppe bestens gelaunter schottischer Ladies. Ein Flachmann Whisky macht die Runde. Ein allererster Schluck schottischer Single Malt. Es wird ein unvergesslicher Abend. Eine Reihe weiterer folgen.

Als Krimi-Fan begeben Sie sich auf die Spuren von Ian Rankin’s Inspektor Rebus, nehmen an einem geführten Stadtspaziergang teil, www.rebustours.com und lernen die verborgenen, dunklen Seiten Edinburgh’s kennen.

Sie probieren alles aus was Küche und Keller zu bieten haben und werden begeistert sein. Nur Haggis, das etwas seltsame Nationalgericht, muss nicht unbedingt sein.

Die Äußeren und Inneren Hebriden

Dies ist eine Hommage an die Inseln im Westen Schottlands. Sie sind von archaischer, reiner und wilder Schönheit. Die Einheimischen sagen, es sind die Inseln am Rande des Meeres und der Einsamkeit.

Weitab vom Schuß, am gefühlten Ende der Welt, sind diese Inseln selbst für Schotten – anders.

Die Mehrheit der Menschen hier spricht gälisch, tanzt uralte Tänze, singt keltische Lieder, erzählt Geschichten von alten Mythen und Bräuchen und feiert seltsame Feste, www.hebceltfest.com.

Lewis und Harris – weiße Sandstrände, türkisblaues Meer, menschenleere Weite, Stille. Ein wahres Paradies.

Mit etwas Glück kann man Adler, Otter, Seehunde, Delfine und Basking Sharks, die Plankton-fressenden Riesenhaie, sehen.

Die heiße Schokolade in der Morven Gallery in Barvas/Lewis ist ein göttliches Getränk und die Insel- Bilder von Pam Carter atemberaubend schön.

Luskentyre und Borve Beach – die vielleicht schönsten Strände außerhalb der Karibik liegen im Süden der Insel Harris.

Gleich oberhalb der Schafweide, am Sound of Taransay, ist ein himmlisches B&B, das Pairc an t-Srath Guest House, www.paircant-srath.co.uk . Lena und Richard sind liebenswürdige, großzügige Gastgeber und Lena eine großartige Köchin. Falls Sie einmal Hummer probieren wollen – this is the place for it.

Auf der Insel Mull, einer Insel der Inneren Hebriden, ist richtig viel los.

Der Hauptort Tobermory hat nicht nur eine pittoreske Hafenfront mit hübschen kleinen, bunten Häusern sondern auch das interessanteste Art Center der ganzen Region. Das “An Toban” ist in einer alten Schule hoch über dem Hafen untergebracht. Ich erlebe eine Live-Performance: 2 Musiker, 2 Geigen, gälischer Gesang, keltische Musik. Klänge aus einer anderen Welt. Seltsam schön und sehr berührend.

An der Hafenpromenade ist an einer Blumenkiste eine Erinnerungsplakette angebracht: “David James Jones, Simply a Superb Fellow”. Besseres kann man wohl über keinen Menschen sagen.

Schooner Zodiac/The Gulf & Victoria Island Cruise

Dies ist das bislang größte und schönste Abenteuer meines Lebens. Ich bin von Anfang an hellauf begeistert und erliege der Faszination dieses Wunderwerkes nautischer Tradition.

Es wird ein unvergesslicher Mitsegel-Törn im einzigartigen Segel-Revier zwischen Seattle (USA,WA) und Victoria (BC), auf dem größten, noch unter Segeln fahrenden Windjammer an der NW – Küste der Vereinigten Staaten.

Die alte Dame, www.schoonerzodiac.com ist ein liebevollst restaurierter Zweimastschoner, 50m lang, über Deck knapp 40m hoch und an die 90 Jahre alt.

Von Kapitän Tim Mehrer, Erster Offizier Chris Wallace und einer Crew erfahrener talentierter Freiwilliger mit unglaublich viel Liebe und Leidenschaft betrieben.

Alle 14 Passagiere sind involviert, jeder bekommt eine Position zugewiesen, die Crew lernt uns an. Plötzlich sagt Chris ganz beiläufig “…macht keine Fehler, ab jetzt segelt ihr das Schiff alleine”.

Wir sind nervös, strengen uns an, sind unglaublich stolz. Das Gefühl ist unbeschreiblich. Ich hoffe darauf, Wale zu sehen. Sie kommen und zeigen sich uns. Tränen der Freude, nicht nur bei mir.

In einem kleinen Hafen treffen wir auf ein paar Musiker und Chris lädt sie für den Abend zu uns an Bord. Die “Stowaways”, eine Blue Brass Band, spielen nur für uns. An Deck, in den letzten Strahlen der Abendsonne und unter Anleitung lernen wir den passenden Tanz, den Square Dance.

Im Video “Zodiac : Spirit of the Wind” kommen folgende Zeilen vor:

“Grab a line, hold the wheel, and catch your breath, as Zodiac takes power from the wind and comes alive beneath your feet. This is an adventure you will never forget”.

Herbst und Winter

Umbrien

Im November ist Trüffelzeit! Einmal im Leben sollte man die Trüffelmesse in Gubbio mitgemacht haben. Und sich auf einer Woge von Gerüchen durch das Zelt treiben lassen. Ein wahres Fest der Sinne.

Dort Trüffelsalami, hier Trüffelkäse probieren. Dann eine Grappa-Verkostung starten. Und etwas am Wein nippen.

Später dann, in einem der zauberhaften kleinen Orte, z.B. in Bevagna, Eierspeise mit frisch darüber gehobeltem Trüffel bestellen. Sie werden der Magie dieses Gerichtes erliegen und den Augenblick, an dem Sie es zum ersten Mal gekostet haben, Ihr ganzes Leben lang nie mehr vergessen.

Und, ja, es gibt phantastische Kirchen und Sehenswürdigkeiten. Täglich eine Kirche lässt sich durchaus mit Trüffel, Pasta, Wein und Grappa kombinieren.

Wie eine Freundin in Umbrien morgens immer gefragt hat, “Which is the church of the day”?

Gegen Ende des Jahres sollten Sie sich dann in Orvieto einfinden. Zum Umbria Jazz Fest, www.umbriajazz.com. Nebel, Hügel, Piazza, Pasta, Wein und Jazz. Zum Jahresausklang.

Mexiko

Indigene Kulturen in Oaxaca, magisch, mystisch, malerisch. Mit der schönsten und berührendsten Klosterkirche der Welt, dem Kloster Santo Domingo.

Quirliges kulturelles Leben, eine phantastische Küche. Wunderbare Menschen. Inspirierende Begegnungen. Monte Alban, die zapotekische Pyramidenstadt, am südlichen Stadtrand. Ein wahrhaft spiritueller Ort. Hier ist man dem Himmel sehr nahe.

Landschaften im klaren Licht, perlende Luft, leuchtende Farben.

Nach Mexico City. Um Bilder von Frida Kahlo und Diego Rivera zu sehen. Im Museo de Arte Moderno und in der Casa Azul. Den Markt indigener Kulturen am Wochenende auf dem Zocalo.

In Sayulita, einem kleinen Dorf ca. 1 Stunde nördlich von Puerto Vallarta, direkt am Pazifik gelegen, wohnen. Auf den Hügeln, mit Blick auf den Strand, in einem Garten, zwischen Palmen, Kolibris und Bananenstauden. Den Einheimischen beim Bodyboarding zusehen. Es selbst probieren. Und scheitern, immer wieder scheitern. Und das im 28 Grad warmen Pazifik. Das Leben ist schön!

Tlaquepaque, ein malerisches Städtchen im Südosten von Guadalajara. Mit besonders schönem Zocalo. Die feurige Eleganz der Mariachis bewundern. Diese kleine Stadt gilt als das Designer- und Kunsthandwerker Zentrum Mexikos. Sie werden staunen.

Ein sehr charmanter Ort mit ganz besonderem Spirit. Ein Ort zum Verweilen.

Barcelona

Wenn Sie, wie ich, rettungslos an die Literatur verloren sind, dann streifen Sie im Herbst “Mit Carlos Ruiz Zafon durch Barcelona”, auf den Spuren von “Der Schatten des Windes”.

Verlieren sich in den kleinen Gassen, probieren sich von Bar zu Bar durch das Tapas Angebot, und erleben im Palau de la Musica Catalana mindestens ein Jazz Konzert.

Ansonsten treiben Sie sich in den kleinen Jazz Bars (www.barcelonajazz.com) mit Live- Auftritten wunderbarer Musiker herum, wohnen in einem der kleinen Jugendstil-Hotels im “Goldenen Quadrat” und lassen sich ganz einfach vom Lebensgefühl der Barcelonesen inspirieren.