15. Juli 2012

Die meisten Menschen erbringen sehr gerne und von ganz alleine Hoch – und Höchstleistungen. Und das ganz ohne Zuckerbrot und Peitsche. Und motiviert werden wollen sie auch nicht. Materielle Incentives oder andere fadenscheinige Anreize finden sie lächerlich, sogar ärgerlich.

Was Menschen wollen, ist in einer Atmospäre gegenseitigen Respekts und Vertrauens zu arbeiten. Nachhaltig und auf Dauer sind Höchstleistungen nur in einer solchen Atmosphäre zu erzielen. Nur dann, wenn Menschen Vertrauen in den Rückhalt und den Support von Kollegen und Vorgesetzten haben, entsteht diese besondere Form von gegenseitigem Respekt.

Auf diesem Nährboden wachsen die Fähigkeiten der Teammitglieder und alles scheint möglich. All das setzt voraus, dass sich die Menschen gut kennen, sich einander mitgeteilt, einander geöffnet haben.

So entsteht Freude am gemeinsamen Wachsen, am gemeinsamen Tun. Freude und andere positive Gefühle wie Leidenschaft entfachen Leistungswillen und Leistungsbereitschaft. Für gemeinsame Ziele zu arbeiten. Hart, wenn es sein muss. Einfach weil es Freude macht.

Führungskräfte, die das verstanden haben, sind allen anderen um Längen voraus. Die anderen hinken weit hinterher. 

Wer darunter leidet? Zum einen die Unternehmen selbst und deren Wettbewerbs – und Innovationskraft. Zum anderen die Mitarbeiter und deren Begeisterungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft.

Schlußendlich auch die verantwortliche Führungskraft selbst. Gegen die Menschen zu führen braucht viel Kraft und noch mehr Kontrolle.

Respekt und Vertrauen, die Ingredienzien einer erfolgreichen Gemeinschaft. Im Privat – wie im Berufsleben.

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