28. August 2013

Erinnern Sie sich an eine Zeit, als Sie noch Tagträumen konnten? Die Gedanken einfach treiben ließen, den Wolken hinterher geschaut haben? Nichts Besonderes gedacht, nichts Besonderes getan und vor allem, nichts geleistet haben. Außer eben, zu träumen und den Gedanken nachzuhängen. Aus Wolkengebilden Geschichten gewoben und sich ganz dem Augenblick verschrieben haben. Auf einer Wiese liegend, in die Sonne blinzelnd.

Kennen Sie das Gefühl noch? Wissen Sie noch, wie glücklich Sie damals waren? Wie entspannt. Wie viel Freude das gemacht hat? 

Erlauben Sie es sich doch wieder einmal, sich mit rein gar nichts zu beschäftigen. Nichts Produktives zu tun, nichts zu leisten, keinen Output zu erzielen. Einmal kein Ziel zu haben, keinen Zweck zu erfüllen. Einfach  abdriften, nachdenken, träumen. Sich dem Augenblick hingeben.

Für einige Augenblicke oder ganze Stunden oder  Tage,  Zeiten der Muße einplanen. Und nichts tun. Zur Ruhe kommen.

Oder wie wäre es und Sie beschäftigen sich, wenn Sie denn unbedingt eine Beschäftigung brauchen, mit etwas ganz und gar “Unnützem”. Ganz bewusst. Wie z.B. zeichnen oder singen, oder Sie erlernen Kalligraphie oder lesen Sokrates.

Setzen Sie Zeichen. Haben Sie Mut. Setzen Sie dem Druck nach noch mehr Effizienz und Produktivität  Ihre Kreativität entgegen. Und lassen sich überraschen wie gut es tut. Vielleicht entdecken Sie dabei eine neue Quelle der Kraft und Inspiration.

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