23. Juni 2014

Worte, nicht nur im beruflichen Kontext, vorenthalten oder ausgesprochen; es liegen Welten dazwischen.
Ein “Danke”, gepaart mit einem direkten Blick, kann Berge versetzen. Zumindest die Kraft dafür freisetzen. Ein “Danke”, das erhofft wird aber nicht kommt, kann eine Flut von Gefühlen auslösen. Keine positiven.

Manchmal entfalten Worte so ungeahnte Kräfte, dass es fast zum Fürchten ist. Immer ist die Kraft dahinter elementar. Und beflügelt, zum Guten / Konstruktiven / Positiven.  Oder zum Schlechten / Destruktiven / Ablehnenden.

Es liegt an uns, unsere Worte bewusst zu wählen. Uns ihrer Macht bewusst zu werden. Mit unseren Worten halten wir es in den Händen, ob unsere Beziehungen gut, konstruktiv, befruchtend sind. Oder schlecht, verstörend, zerstörend.

Immer wieder höre ich ”…ich kann doch nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen…” oder “…ich habe keine Zeit mir immer jedes Wort genau zu überlegen…”. Doch, ich kann. Doch, ich habe. Und wenn ich meinen Mitmenschen Respekt und Wertschätzung entgegen bringen will, dann muss ich auch. Denn mit unseren Worten bringen wir unser Menschenbild zum Ausdruck. Und unsere innere Haltung diesem anderen Menschen gegenüber.

Deshalb sind Worte so stark. Weil sie inspirieren, befruchten und beflügeln aber auch verstören und vernichten können.

Sind verbale Gedankenlosigkeit doch einmal passiert, dann hilft nur mehr Reflexion und Einsicht. Und eine sofortige und aufrichtige Entschuldigung. Andernfalls ist in ihrer Beziehung ab sofort “der Wurm drin”. Auf Dauer.

 

 

 

 

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